POL-H: Störungsfreier Verlauf der Versammlungen in Hannover-Mitte - Polizei ahndet Verstöße in Groß-Buchholz

POL-H: Störungsfreier Verlauf der Versammlungen in Hannover-Mitte - Polizei ahndet Verstöße in Groß-Buchholz
Symbolbild
Hannover (ots) -

Polizei Hannover zieht eine positive Einsatzbilanz. Für den Mittwochabend, 26.01.2022, wurden zwei stationäre Versammlungen im hannoverschen Stadtteil Mitte angezeigt. Diese verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Im hannoverschen Groß-Buchholz dagegen ahndete die Polizei bei einer nicht angezeigten Versammlung Verstöße und leitete vier Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am Mittwochabend auf dem Hannah-Arendt-Platz vor dem Niedersächsischen Landtag zusammen, um einer etwa einstündigen Versammlung unter dem Motto "Mahnwache für die Freiheit" beizuwohnen und gegen die Schutz-Maßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie zu protestieren. Neben diversen Redebeiträgen wurden auch Kerzen angezündet und abgestellt. Die Teilnehmenden hielten sich an die Auflagen der Versammlungsbehörde. Lediglich fünf Personen wurden von der Polizei kontrolliert, weil sie keinen geeigneten Mund-Nase-Schutz trugen. Sämtliche Personen konnten aber den Einsatzkräften ein medizinisches Attest vorweisen, das sie vom Tragen einer Maske befreit.

Parallel zur Versammlung auf dem Hannah-Arendt-Platz fand eine stationäre Gegenversammlung der "Grünen Jugend Hannover" für das Bündnis "Auf die Plätze" statt. Unter dem Motto "Kundgebung für ein solidarisches Miteinander in der Covid-Krise" trafen sich rund 140 Teilnehmende auf dem Platz der Göttinger Sieben. Die Versammlung verlief störungsfrei und wurde gegen 19:00 Uhr beendet. Die ehemaligen Teilnehmenden entfernten sich in Kleinstgruppen in unterschiedliche Richtungen.

Im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz stellten die Einsatzkräfte gegen 18:30 Uhr eine nicht angezeigte Versammlung in der Pinkenburger Straße fest. Am Dorfbrunnen protestierte eine vierköpfige Personengruppe gegen die Corona-Schutz-Maßnahmen. Da die Teilnehmenden allesamt keine Mund-Nase-Bedeckung trugen, leiteten die Beamten vier Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. /nash

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